Das Landeshilfsmittelzentrum Dresden auf der SightCity 2025: Vielen Dank für Ihren Besuch!

Auch in diesem Jahr war das Landeshilfsmittelzentrum Dresden auf der SightCity 2025 in Frankfurt am Main vertreten – der europaweit größten Fachmesse für Hilfsmittel für blinde und sehbehinderte Menschen. An unserem Stand durften wir zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher begrüßen und uns über viele anregende Gespräche freuen.

Unser Team vom LHZ Dresden vor dem Start der Messe an unserem Stand mit vielen Alltagshilfsmitteln.

Erstmalig waren in diesem Jahr auch die Aura-Pension Villa Rochsburg sowie unser Beratungsangebot LowVision mit einem eigenen, gut sichtbaren Stand auf der ersten Etage vertreten. Das durchweg positive Feedback hat gezeigt, wie groß der Bedarf an umfassender Information und individueller Beratung zu diesen Themen ist.

Unsere Beraterin aus dem Bereich Sehhilfen/Low Vision im Gespräch mit interessierten Messebesuchern.

Im direkten Austausch konnten wir unsere bewährten Alltagshilfsmittel sowie neuen Produkte, vor allem Spiele, vorstellen und individuelle Fragen zur Versorgung mit Hilfsmitteln beantworten. Besonders gefreut hat uns das große Interesse an praxisnahen Lösungen, die den Alltag blinder und sehbehinderter Menschen erleichtern.

Viele Besucher haben auch unsere analogen Karten- und Gesellschaftsspiele im neuen Bereich „Gaming Lab“ ausprobiert.

Die Einrichtungsleiterin der Villa Rochsburg an ihrem Informationsstand auf der Messe.

Wir danken allen Gästen herzlich für ihren Besuch und das entgegengebrachte Vertrauen. Ihre Rückmeldungen, Fragen und Anregungen nehmen wir mit in unsere weitere Arbeit.

Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen zur SightCity 2026!


Sie möchten sich mit uns über Ihre Erfahrung bei der diesjährigen SightCity austauschen? Gerne beteiligen Sie sich an unserem Expertenaustauschraum am Donnerstag, den 12. Juni um 17 Uhr. Die Infos dazu finden Sie in unserem Terminkalender.

Blickpunkt Auge beim Seniorentag in Meißen

„Älter werden wir später!“ – unter diesem Motto haben die Seniorenvertretung und die Gleichstellungs- und Seniorenbeauftragte der Stadt Meißen, Frau Sabine Murcek, am 13. Mai 2025 zum Seniorentag in das Rathaus Meißen eingeladen. Mit dem Ziel zu zeigen, wie bunt das Leben auch für ältere Menschen sein kann, präsentierten sich zahlreiche Aussteller und boten Informationen, Vorträge aber auch Mitmachaktionen wie Seniorentänze an.

Interessierte folgten dieser Einladung und nutzten die Gelegenheit, um sich zu Themen wie Medienkompetenz im Alter, Absicherung durch einen Hausnotruf u.a. häusliche Dienstleistungen, sichere Teilnahme am Straßenverkehr oder Unterstützungsmöglichkeiten bei Sehverlust, beraten zu lassen.

So suchten auch viele Interessierte den Kontakt zu uns – teils aus eigener Betroffenheit oder um sich für betroffene Angehörige und Bekannte zu informieren.

Blickpunkt Auge informierte gemeinsam mit der KO Meißen des BSVS e. V. zu den vielen Unterstützungsmöglichkeiten und machte Mut. Denn auch das Älterwerden mit einer Sehbeeinträchtigung kann bunt und vielfältig sein.

Infos zur SightCity / Eingeschränkte Beratung

Einladung zur SightCity 2025 – Besuchen Sie uns in Frankfurt!

Die SightCity 2025 steht vor der Tür und wir freuen uns, auch dieses Jahr wieder mit dabei zu sein!

Wann?

  • 21.05.2025 10-18 Uhr
  • 22.05.2025 10-18 Uhr
  • 23.05.2025 10-16 Uhr

Wo?

  • Messestandort Kap Europa, Osloer Straße 5, 60327 Frankfurt am Main

Das Landeshilfsmittelzentrum Dresden bietet wie gewohnt in der 4. Etage am Stand L4.03 die Möglichkeit, eine Vielzahl an Alltagshilfsmitteln, Spielen, Verkehrsschutz, Low Vision-Produkten und Technik taktil sowie visuell zu betrachten. Entdecken Sie spannende Neuheiten, erleben Sie unsere Hilfsmittel live und kommen Sie mit uns ins Gespräch.

Die AURA Pension Villa Rochsburg und das Beratungsangebot Sehhilfen werden in diesem Jahr erstmalig mit einem eigenen Beratungsstand in der 1. Etage Stand L1.26 vertreten sein. Dort erfahren Sie Wissenswertes über die Jugendstilvilla in Sichtweite der altehrwürdigen Rochsburg im malerischen Tal der Zwickauer Mulde. Unser Beratungsangebot Sehhilfen hat elektronische Lupen, Kantenfilter und noch viele mehr dabei.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sie können nicht persönlich in Frankfurt dabei sein? Nicht schlimm, wir haben auch zwei Angebote, an denen Sie per Telefon bzw. Zoom-Konferenz teilnehmen können.

  1. Neben der Betreuung unserer Messestände halten Frau Köhn und Frau Smitkiewicz am 21. Mai um 14:30 Uhr im Rahmen der SightCity einen Zoom-Vortrag mit dem Titel „Tipps und Tricks im Alltag”. Nähere Informationen und den Teilnahme-Link finden Sie unter: https://sightcity.net/event/o1102/
  2. Expertenaustauschraum am 12.06.2025 „Rückblick SightCity und Ausblick Tag der offenen Tür in der Louis-Braille-Straße“
    Wie haben Sie die Messe erlebt? Besprechen Sie mit uns Neuheiten, Bewährtes und Kurioses. Hatten Sie keine Zeit, uns in Frankfurt persönlich kennenzulernen? Dann seien Sie dabei, wenn es heißt „Herzlich Willkommen zum 2. Tag der offenen Tür am Beratungsstandort Louis-Braille-Straße 6“. Alle Informationen dazu erfahren Sie hier. Dieser Expertenaustauschraum findet als Telefonkonferenz statt. So können Sie sich einwählen:
    Einwahlnummer: 0351 428 499 00
    Konferenzraum-Nummer: 46 028
    Teilnehmer-Pin: 55624

Eingeschränkte Beratungszeiten in der Woche der SightCity

  • Das LHZ ist von Montag (19.05.) bis Mittwoch (21.05.) aufgrund der Teilnahme an der SightCity nur eingeschränkt telefonisch erreichbar.
  • Donnerstag (22.05.) und Freitag (23.05.) finden keine telefonischen und Vor-Ort-Beratungen in Dresden statt. Alle unsere Berater sind auf der SightCity unterwegs, tauschen sich mit Interessierten aus, besuchen die Messe zum Aufspüren und Erproben von neuen Hilfsmitteln.

Heute 14:30 Uhr SightCity ZOOM-Konferenz des LHZ Dresden

Um 14:30 Uhr beginnt heute (21.05.2025) die ZOOM-Konferenz „Tipps und Tricks im Alltag“ des Landeshilfsmittelzentrums Dresden im Rahmen der diesjährigen Sight City.

Direktlink zur ZOOM-Konferenz:
https://us06web.zoom.us/j/85123070198?pwd=4GSNUSnkxQnJHubD0zInbZaAF8Va2D.1

Meetingdaten:

  • Veranstaltungs-Nr.: O1102
  • Datum: 21.05.25
  • Zeitraum: 14:30 – 15:30
  • Zoom-ID: 851 2307 0198
  • Kenncode: 706506

Telefonische Teilnahme:

Für die Teilnahme via Festnetztelefon nutzen Sie bitte eine der Telefonnummern und geben auf Nachfrage die Meeting-ID sowie den Kenncode an.

  • aus DE: +49 69 5050 0952
  • aus AT: +43 72 011 5988
  • aus CHE: +41 44 529 92 72

Inhalt:
Wie ich mir meinen Alltag als sehbeeinträchtigte Person erleichtern kann – Impulse, Informationen und Vorstellung Alltagshilfsmittel. Z.B Nutzung von Kontrasten, Licht und Beleuchtung. Markieren und Wiederfinden von Gebrauchsgegenständen.

Sie können an dem Vortrag kostenfrei teilnehmen, entweder online oder telefonisch via ZOOM.

Bitte schalten Sie Ihr Mikrofon bei Eintritt in den Onlinevortrag stumm. Fragen können über den Chat gestellt werden und werden entweder im Chat oder am Ende des Vortrags live an die Referenten weitergeleitet.

Projekt Schule – Aktivitäten im März und April

Geriatrisches Rehaklinikum Chemnitz

Ein besonderes Erlebnis für alle Beteiligten war die gemeinsame Fortbildungsveranstaltung unseres Schulprojektes und BPA. Wir besuchten das idyllisch gelegene Klinikum in Chemnitz mit vielen Ideen und Vorschlägen im Gepäck.

Der Termin stand schon sehr lange fest. Vielleicht kamen genau deswegen so viele Interessierte. Die Organisatorin war selbst erstaunt. Wir begrüßten Pflegende, Krankenschwestern, Physiotherapeuten und später auch Angehörige von Patienten.

Es ging gleich mit einer praktischen Übung los. Vor dem Seminarraum wurden Simulationsbrillen ausgereicht. Die Teilnehmenden kamen herein und mussten sich einen Platz suchen. Die kleinen Unsicherheiten waren schnell vergessen, weil alle mitmachten. Wie wichtig für uns das Hören ist, zeigten wir mit einer weiteren Aufgabe. Ein tickender Kurzzeitmesser musste gefunden werden, jedoch ohne zu sehen.

Für den Umgang mit Patienten gibt es viele kleine Tricks, welche wir demonstrierten. Dabei tauschten wir spontan die Rollen. Ich konnte plötzlich sehen und zeigte mit Romy, wie eine blinde Person geführt wird, wie man ohne Knotenbildung die Tür öffnet und, was täglich vorkommt, einen Sitzplatz zeigt. Lachen löste unser Beispiel aus, wie man es eben nicht macht, aber leider immer wieder vorkommt. Kennzeichnenden Hilfsmitteln, Abzeichen, Armbinde, Langstock und Führhund gaben wir ebenfalls viel Raum, klärten auf und beantworteten Fragen.

Nicht immer ist ein deklariertes Hilfsmittel vorhanden. Wie man dennoch helfen kann, zeigte unsere letzte Aktion. Hier ließen sich gleich meherere wichtige Themen unterbringen: kontrastreiches Gestalten und Kommunikation. Wie finde ich einen weißen Lichtschalter auf weißer Wand? Zum Beispiel mit leuchtendem Klebestreifen. Zwei Personen setzten sich, wieder mit Simulationsbrille, an unseren gedeckten Tisch und sollten herausfinden, was optimiert werden könnte. Helles Geschirr auf hellem Tisch, dunkles auf einer dunklen Unterlage. Es wurde schnell klar, den Kontrast nutzen, indem die Geschirrteile getauscht werden. Nicht so leicht mit eingeschränkter Sicht. Aber es klappte sofort, als sich beide besprachen, welcher Gegenstand zuerst den Platz wechselt.

Wir erhielten viel Dank und Anerkennung und das Infomaterial wurde begeistert mitgenommen.

Zwei Termine in Kamenz

Unser Schulprojektteam gestaltete jeweils eine Doppelunterrichtsstunde in mehreren dritten Klassen. Am ersten Tag waren es die Klassen 3 C und 3 A. In beiden erwarteten uns etwa 28 Kinder und eine Lehrerin. Die erste Gruppe vergaß beinahe das Frühstück, als der fröhliche Hund den Raum betrat. Die Kinder hatten so viele Fragen und hätten dafür am liebsten ihre Hofpause geopfert. Wie immer war alles spannend, was es auszuprobieren gab. Sehr schnell fanden alle auch mit den Simulationsbrillen ihren Sitzplatz. Und am Ende wurde sogar für uns gesungen, ganz zauberhaft!

Wir wechselten dann in die 3 A. Es waren die 5. und 6. Unterrichtsstunde. Hier zeigte sich ein völlig anderes Bild. Es kamen nur wenige Fragen, aber die Brailleschrift auf der Tafel und mit der Punktschriftmaschine machte allen Spaß. Für Kennzeichnen im Straßenverkehr und Alltagshelfer blieb ebenfalls viel Zeit.

Eine Woche später waren Lissi und ich wieder vor Ort und trafen während der Frühstückspause ein. Die Wiedersehensfreude war groß, aber uns verschlug es in einen ganz anderen Bereich. Die Klasse 3.1 hat ihren Raum im Keller. 13 aufgeweckte und wissbegierige Kinder erwarteten uns. Und so starteten wir schon vor dem eigentlichen Unterrichtsbeginn. Zwar war die Gruppe klein, trotzdem haben wir gar nicht alles geschafft. Nicht einmal der Blindenführhund kam zum Einsatz, außer zum Streicheln. Wir nahmen uns Zeit für die praktischen Momente: Brailleschrift, gehen mit Langstock, sprechende Hilfsmittel. Selbst die Lehrerin staunte, welches Wissen bei den Kindern bereits vorhanden ist.

Die Jüngsten, so neugierig!

Ein sehr schönes Erlebnis für alle sollte unser Besuch in der Kita „Schlaumäuse“ werden. 17 Kinder im Vorschulalter und etwas jünger und zwei Erzieherinnen erwarteten uns gespannt auf der Dachterrasse ihrer Einrichtung. Zum Glück schenkte uns die Sonne auch ein paar wärmende Strahlen.

Als Lissi fröhlich schwanzwedelnd ankam, war direkt das Eis gebrochen und ein lockeres Gespräch entstand. Sofort wurden viele Fragen gestellt und immer wieder mit dem Hund gekuschelt.

Unsere anderen Hilfsmittel kamen auch gut an. Wie man blind mit einem Stock seine Gegend erkundet, wurde gern ausprobiert. Die sprechende Uhr und ein Gerät, welches Farben erkennt, brachte alle irgendwie ehrfürchtig zum Staunen. Das es direkt Armbinden für Kinder gibt, gefiel auch den Begleiterinnen. Wie wichtig das Tasten ist zeigten wir mit einem Spiel, wo viele Materialien zum Einsatz kommen. Und aus welcher Richtung rollt der Klingelball zu mir? Auch unsere nützliche Brailleschrift war Thema, zunächst mit einem zauberhaften Buch für die Kleinsten. Alle Kinder wussten, wie der Wolf heult, ein Schaf blökt oder Regentropfen klingen.

Mit dem Braillelego wurden Namen und kurze Worte gelegt. So schnell vergingen 90 Minuten. Wir hatten gemeinsam so viel Spaß, dass keiner wirklich im Garten spielen wollte. Lissi wurde immer wieder gedrückt und in den Arm genommen wie ein großes Kuscheltier. Im Herbst dürfen wir wiederkommen, sind in der nächsten Vorschulgruppe fest eingeplant.